7 alltägliche Risikofaktoren für Oxidativen Stress, die du vermeiden solltest
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7 alltägliche Risikofaktoren für Oxidativen Stress, die du vermeiden solltest

07.10.19
7 alltägliche Risikofaktoren für Oxidativen Stress, die du vermeiden solltest

7 Risikofaktoren für Oxidativen Stress

  1. Rauchen
  2. Schlafmangel (<7 Stunden pro Nacht)
  3. Erhöhter Stresslevel
  4. Infektionen
  5. Umweltgifte
  6. Fortschreitendes Alter
  7. Erhöhter Energiebedarf (Sportler)

Antioxidantien - ihr guter Ruf eilt ihnen Voraus und doch wissen viele nicht, worum es sich bei diesen pflanzlichen Molekülen handelt.

Zunächst sind Antioxidantien eine vielfältige Gruppe verschiedener Vitalstoffe, die Oxidation durch freie Radikale verhindern.

 

Für Zellen und Gewebe aufgrund ihrer schädigenden Eigenschaften gefährliche freie Sauerstoffradikale, werden durch Antioxidantien abgefangen und neutralisiert, wodurch der Körper vor oxidativem Stress geschützt wird.

 

Zunächst einmal sollten hier die Grundbegriffe geklärt werden.

Was sind freie Radikale? Freie Radikale sind Atome, die ein ungepaartes Elektron besitzen, was ihre chemische Reaktivität ungemein erhöht. Ihr Ziel ist es, ihr fehlendes Elektron zu ersetzen. Zu diesem Zweck stehlen sie eines von einem fremden Molekül. Diesen Vorgang bezeichnet man als Oxidation. 

Aufgrund dessen, reagieren sie mit körpereigenen, hochkomplexen Molekülen, wie der DNA oder Proteinen, was diese beschädigt und somit Körperfunktionen behindern kann.

Was ist Oxidativer Stress? Hierbei handelt es sich um einen Zustand der überhandnehmenden Oxidation, der bereits zelluläre Symptome zeigt und somit den Körper schädigen kann.

 

Was passiert also, wenn durch Oxidation körpereigene Moleküle in Mitleidenschaft gezogen werden?

Betrachten wir als Beispiel die DNA-Schädigung. Unsere DNA ist ein Code, der alle Informationen enthält, die notwendig sind, um unseren Körper am Laufen zu halten.

Wenn die DNA beschädigt wird, besteht für den gesamten Körper und den Stoffwechsel ein Risiko, denn seine Steuereinheit wurde beschädigt. Und jede Änderung an einem perfekten System birgt die Gefahr für Krankheiten.

 

Freie Radikale entstehen ganz natürlich!

Das Entstehen von freien Radikalen ist ein normaler Prozess im Stoffwechsel jedes Menschen – und jedes Tieres. Besonders die Bildung von ATP, also die Energiegewinnung in den Mitochondrien, ist dabei ein Entstehungsort der Radikale, da hier eine Elektronenweitergabe stattfindet.

Manchmal versagt die Elektronenübertragungskette und Moleküle werden zu ungepaarten Radikalen. Einige von ihnen werden in den Mitochondrien neutralisiert - andere können jedoch entkommen.

In jedem Fall nimmt der Prozess der zunehmenden Radikalbildung und Oxidation mit fortschreitendem Alter zu, da das System immer mehr abnutzt und nicht nur mehr Radikale gebildet sondern auch weniger entgiftet werden.

 

Wie werden Radikale beseitigt?

  • Antioxidantien können als Radikalfänger fungieren, indem sie Radikale stabilisieren und somit unschädlich machen, wie z.B. Tocopherole (Vitamin E).
  • Andere Antioxidantien schützen wichtige Moleküle, indem sie sich oxidieren lassen und gleichzeitig die Radikale reduzieren, wie z.B. Vitamin C.
  • Die dritte Gruppe, Antioxidations-Synergisten genannt, unterstützen vollwertige Antioxidantien, indem sie Stoffe regenerieren, die diese für ihre Aktivität brauchen.

Zu den bekannten pflanzlichen Radikalfängern gehören z.B. OPC oder Resveratrol.

Aber auch die Vitamine E und C, Beta-Carotin, Q10 und Selen sind als Antioxidantien aktiv.

 

Wie viele Einheiten Antioxidantien bewahren mich effektiv vor Radikalen?

Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung1 für eine tägliche Minimalaufnahme von Antioxidantien, diese besteht lediglich für die Vitamine und Spurenelemente unter ihnen.

 

Vitamin C: 80 mg pro Tag

Vitamin E: 12 mg pro Tag

Vitamin B2: 1,4 mg pro Tag

Zink: 10 mg pro Tag

Selen: 55 µg pro Tag

*nach den EU-Nährstoffbezugswerten2

 

Generell gilt natürlich: je mehr Antioxidantien aus Gemüse und Obst, desto besser.

Wichtig sind hierbei vor allem die Qualität der Quelle und die Bioverfügbarkeit des Antioxidans.

Fest steht, dass die benötigte Menge innerhalb eines Tages basierend auf dem Stress, der auf den Körper wirkt, veränderlich ist3.

Somit erhöhen Passivrauchen, Infektionen, Luftverschmutzung oder Schlafmangel den Bedarf stark, da diese Risikofaktoren wieder für einen unausgeglichenen Oxidationshaushalt sorgen, sie erschaffen freie Radikale.

 

 

  1. „Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Gemüse und Obst – Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz. Juni 2005“
  2. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011.
  3. Darvin ME, Patzelt A, Knorr F, Blume-Peytavi U, Sterry W, Lademann J.. One-year study on the variation of carotenoid antioxidant substances in living human skin: influence of dietary supplementation and stress factors. J Biomed Opt.2008 Jul-Aug;13(4):044028.

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