Antioxidantien – So unterstützen Dich die Radikalfänger im Alltag

Der Hype um Antioxidantien ist allgegenwärtig - sei es in Rezepten für frisches Obst und Gemüse oder als Argument für den Genuss eines Glases Rotwein.

Diese wirkungsvollen Verbindungen werden oft als essentiell für unsere Gesundheit angepriesen. Aber wie nimmt der menschliche Körper diese Antioxidantien aus Lebensmitteln wirklich auf? Gibt es wirkungsvolle Alternativen, die einen spürbaren Unterschied machen können? Obwohl der Begriff "Antioxidantien" schon weitgehend bekannt ist, bleiben viele im Dunkeln über ihre tatsächliche Bedeutung im Körper. 

In diesem Blogartikel werden wir Licht ins Dunkel bringen und uns mit Antioxidantien und ihren Funktionen beschäftigen.

1. Was sind Antioxidantien?


Einfach erklärt sind Antioxidantien chemische Verbindungen, die Zellschäden verlangsamen oder ganz verhindern können. Diese werden in der Regel durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) verursacht, die auch als freie Radikale bezeichnet werden. Freie Radikale sind hochreaktive Verbindungen mit einem verlorenen, ungepaarten Elektron, was das freie Radikal sehr instabil macht.

Antioxidantien und freie Radikale

In dem Bestreben, seine instabile Ladung zu neutralisieren, stiehlt das freie Radikal ein Elektron von anderen gesunden Molekülen. Dies führt zu einer Kettenreaktion, bei der neue Radikale gebildet werden. Dieser Prozess wird als oxidativer Stress bezeichnet.

Freie Radikale werden als Nebenprodukte des Energiestoffwechsels produziert. Deshalb ist es ganz normal eine gewisse Menge davon im Körper zu haben (1,2).

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress kann durch eine Vielzahl verschiedener Faktoren verursacht werden. Dazu gehören Umweltgifte, Rauchen, Alkoholkonsum, UV-Strahlung, eine zuckerreiche Ernährung oder Vitaminmangel (3-7).

Eine Anhäufung von freien Radikalen und oxidativem Stress kann wichtige Biomoleküle in unserem Körper schädigen. Außerdem können sie Entzündungen verstärken, zu einer beschleunigten Alterung führen und sogar ein Vorläufer für die Entwicklung von Schlaganfällen oder bestimmten Krebsarten sein (8).

Hier helfen Antioxidantien, die als Radikalfänger wirken.

2. Wozu sind Antioxidantien gut?


Es gibt Antioxidantien, die unser Körper selbst herstellt und Antioxidantien, die wir durch Lebensmittel zu uns nehmen. Beide Arten bekämpfen freie Radikale und verhindern ZellschädenHier findest Du unsere Antioxidantien.

3. Antioxidative Wirkung im Körper


Antioxidantien sind freundliche Moleküle, die dem instabilen freien Radikal gerne ein zusätzliches Elektron spenden. Dadurch wird es neutralisiert und weitere oxidative Schäden werden verhindert

Man findet viele antioxidative Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Auch Beta-Carotin ist als „Fänger“ von freien Radikalen bekannt. Vitamin C hat ebenfalls eine starke antioxidative Wirkung.

4. Lebensmittel, die Antioxidantien enthalten


  • Äpfel
  • Granatapfel
  • Beeren: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren
  • Brokkoli
  • Hirse
  • Kaffee
  • Kartoffeln und Karotten
  • Knoblauch
  • Nüsse

Dies sind einige Lebensmittel mit hohem Anteil an Antioxidantien. Eine gesunde Ernährung aus pflanzlichen Lebensmitteln ist ein guter Anfang, um positive Effekte der Radikalfänger zu spüren. Es geht aber auch einfacher: Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmittel!

5. Die stärksten Antioxidantien in liposomaler Form


  • Astaxanthin
  • Glutathion
  • Quercetin 
  • Coenzym Q10 
  • Resveratrol

Glutathion


Glutathion ist eines der wichtigsten Antioxidantien in unserem Körper und in fast jeder Zelle vorhanden. 

Die Leber, unser zentrales Stoffwechselorgan, enthält die größte Menge an Glutathion. Glutathion ist ein aktiver Radikalfänger und ein Kofaktor für die Regeneration der antioxidativen Vitamine C und E (9). 

Damit schädliche Verbindungen auf natürlichem Wege ausgeschieden werden können, verbindet sich das Glutathion mit dem Toxin. Hierdurch wird das Toxin wasserlöslich und kann über die Nieren ausgeschieden werden. Durch diesen Entgiftungsprozess werden Xenobiotika (körpereigene synthetische Verbindungen wie Pestizide und Arzneimittel), Schwermetalle und viele andere schädliche Stoffe ausgeschieden (9).

Glutathionspiegel aufrechterhalten

Die Unterstützung der Leber bei der Entgiftung kann zu weniger Entzündungen und einer verbesserten Zellfunktion führen. Aktuelle Forschungen zeigen, dass der Glutathionspiegel mit zunehmendem Alter abnimmt (10). Deshalb ist es wichtig, zusätzliche Antioxidantien wie Glutathion einzunehmen, wenn wir altern.


Liposomales Glutathion

Auch wenn wir Glutathion selbst produzieren, kann es vorteilhaft sein, den Körper zusätzlich mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen. Darreichungsformen wie Pillen und Pulver haben nur eine geringe Auswirkung auf den gesamten Glutathionspiegel in unseren Zellen. Sie werden im Verdauungstrakt weitgehend abgebaut und nicht absorbiert.

Dank der liposomalen Technologie ist es nun allerdings  möglich, Glutathion für den Menschen gut oral resorbierbar zu machen. So lässt sich der Glutathionspiegel im Körper erhöhen.

Mehr über dieses Master Antioxidans in unserem Blogartikel:

Glutathion - der unbekannteste aber größte Held in deinem Körper!

Quercetin


Quercetin ist eine natürlich vorkommende pflanzliche Substanz aus der Gruppe der Flavonoide. In Äpfeln ist besonders viel von diesem Antioxidans vorhanden. Buntes Gemüse und Früchte wie Beeren und rote Zwiebeln sind ebenfalls besonders reich am antioxidativen Quercetin.

Als starkes Antioxidans kann Quercetin freie Radikale abfangen und oxidativen Stress im Körper verringern (11). Und wie wir wissen: Antioxidantien sind also Radikalfänger.

Von Ärzten empfohlen

Einige Ärzte sehen einen der vielversprechendsten Vorteile von Quercetin darin, Allergiesymptome auf natürliche Weise lindern zu können. Bei Entzündungen und Allergiesymptomen wie Niesen, verstopfter Nase, tränenden Augen oder Halsschmerzen spielt Histamin eine zentrale Rolle (12, 13).

Entzündungen natürlich behandeln

Eine in Japan durchgeführte Studie ergab, dass Quercetin die Freisetzung von Histamin hemmen kann (14). Wenn Quercetin die Freisetzung von Entzündungsstoffen, die für allergische Reaktionen verantwortlich sind, verringert, können die Symptome reduziert werden. Quercetin ist somit eine gute natürliche Alternative zur Behandlung von Allergien in der Pollensaison!

Erfahre mehr über das natürliche Allergiemittel in unserem Blogartikel: Allergien - die Überreaktion des Immunsystems: Definition, Symptome und Behandlung.



Liposomales Quercetin

Die Bioverfügbarkeit von quercetinhaltigem Obst und Gemüse sowie quercetinhaltigen Pillen oder Pulver ist mit 5,3 % sehr gering (15). Das liposomale Quercetin von ActiNovo erhöht die Aufnahme im Körper durch seine innovative liposomale Technologie.


Coenzym Q10


Die körpereigene Substanz Coenzym Q10 befindet sich in allen unseren Körperzellen, außer in den roten Blutkörperchen. Die größte Konzentration sitzt in den Kraftwerken unserer Zellen: den Mitochondrien.

In diesen ist das Coenzym für den Prozess der Zellatmung und die Bildung von Adenosintriphosphat (ATP) zuständig. ATP ist der universelle Energieträger unserer Zellen und somit auch unseres Körpers. 

Bei der Energieproduktion entstehen zwangsläufig auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) als Nebenprodukte. Werden diese nicht ausreichend durch Antioxidantien gepuffert, können sie Zellschäden verursachen.

Q10 fürs Herz

Das Organ mit der höchsten Anzahl von Mitochondrien ist unser Herz

Wenn wir uns im aeroben Bereich bewegen, benötigt unser Körper eine erhöhte Menge an ATP für die Zellatmung. Dies kann zur übermäßigen Produktion von freien Radikalen führen. Moderate körperliche Bewegung ist für die Reduktion freier Radikale und die Gesundheit unserer Zellen wichtig.

Übermäßige Bewegung dagegen, kann zu einer erhöhten Produktion freier Radikale führen. Eine Studie zeigte, dass eine Q10-Supplementierung während des Trainings die Marker für oxidativen Stress und Entzündungen reduziert (16).

Zunehmendes Alter = Abnehmende Q10-Produktion

Die körpereigene Q10-Produktion kann bereits im Alter von 20 Jahren abnehmen. Laut klinischen Studien haben ältere Erwachsene im Vergleich zu jungen Erwachsenen nahezu 43% weniger Coenzym Q10 im Körper (17). Coenzym Q10 ist hauptsächlich in tierischen Produkten wie Rindfleisch und Sardinen enthalten. Dies schränkt die Aufnahme der Substanz für Menschen ein, die sich vegan oder vegetarisch ernähren.


Liposomales Coenzym Q10

Die Bioverfügbarkeit von Coenzym Q10 ist sehr gering (etwa 3 %), wenn es über die Nahrung und herkömmliche Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Tablettenform aufgenommen wird (18). Die liposomale Technologie ermöglicht eine verbesserte Aufnahme des Stoffs. So kann der Nährstoff direkt in die Zellen gelangen und sich dort positiv auf die Mitochondrien auswirken.

Hier das liposomale Q10 entdecken.


Resveratrol


Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff mit antioxidativen Eigenschaften. Es gehört zur Gruppe der Polyphenole und hat verschiedene Anti-Aging-Effekte. Somit werden solche Antioxidantien auch für die Hautpflege eingesetzt.

Resveratrol ist einer der Hauptfaktoren für das französische Paradoxon. Dieser Beobachtung nach weisen Menschen in Frankreich trotz eines hohen Alkohol-, Fett- und Cholesterinkonsums eine signifikant niedrigere Herzinfarktrate als in anderen europäischen Ländern auf (19).

Alzheimer-Studien

In Studien hat sich Resveratrol als wirksamer Schutz der Zellmembranen und der DNA vor Schäden durch freie Radikale wie reaktive Sauerstoffspezies (ROS) erwiesen (20,21). Aufgrund der schützenden Wirkung auf die Zellen ist Resveratrol ein potenzieller Kandidat für die Behandlung und Vorbeugung von Alzheimer.

Eine Studie mit Resveratrol an Mäusen hat gezeigt, dass dieses Antioxidans die Ausbreitung der Alzheimerkrankheit verlangsamt (22). In Studien am Menschen gab es bereits vielversprechende Hinweise darauf, dass Resveratrol in Zukunft auch für die Behandlung von Alzheimer beim Menschen unterstützen könnte. Um einen klaren Effekt bei Menschen nachweisen zu können, werden jedoch noch weitere Studien benötigt (23,24).

Anti-Aging-Studien

Weitere Studien wurden auch zur kosmetischen Verwendung von Resveratrol durchgeführt. Diese zeigten, dass die äußerliche Anwendung des Antioxidans dazu beitragen kann insbesondere nach UV-Schäden feine Linien und Falten auf der Haut zu reduzieren (25). Die orale Einnahme von Resveratrol kann ähnliche Anti-Aging-Effekte bewirken.


Liposomales Resveratrol

Aufgrund der schlechten Bioverfügbarkeit von Resveratrol hat sich die Pharmaindustrie schwergetan, Resveratrol als wertvolle Nahrungsergänzung zu nutzen. Bei der Einnahme des Antioxidans in Pillenform wird dies von der Leber rasch abgebaut. Das führt zu einer Bioverfügbarkeit von weniger als 1% (26). 

Durch die liposomale Technologie kann Resveratrol direkt in unseren Körper gelangen und dort seine starke Wirkung entfalten.

Erfahre mehr über die antioxidative Wirkung von Resveratrol in unserem Blogartikel.

Produktempfehlungen

1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11948241/
2.http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/16/im/antioxsys/antioxsys.vlu/Page/vsc/de/ch/16/im/antioxsys/mito_ros.vscml.html
3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3526996/
 4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1568603/
5.http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.607.6892&rep=rep1&type=pdf
6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1448694/
7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9357853/
8. Biesalski, H. K.; Köhrle, J.; Schümann, K. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. 50 - 56, 265 - 267, 269 - 278, 312 - 348, 386 - 391, 651 - 662, 717 - 723
9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4684116/
10. https://immunopro.info/Glutathion%20bij%20ziekte%20en%20gezondheid.pdf
11. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18417116/
12. http://www.anaturalhealingcenter.com/documents/Thorne/articles/AllergicRhinitis.pdf
13. https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1038/sj.bjp.0706246
14. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0091674995702970
15. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15948033/
16. https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00394-011-0257-5
17. https://link.springer.com/article/10.1007/BF02535072
18. https://www.mdpi.com/1422-0067/21/22/8432/htm#B5-ijms-21-08432
19. Renaud, S., de Lorgeril, M., Wine, Alcohol, Platelets and the French Paradox for Coronary Heart Disease. Lancet 339 (1992) 1523-1526.
20. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006291X03017327
21. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006295299003809
22. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64178/Inhaltsstoff-aus-Rotwein-stabilisiert-Biomarker-bei-Alzheimer
23. https://n.neurology.org/content/85/16/1383.short
24. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352873718300611
25. Farris P, Yatskayer M, Chen N, Krol Y, Oresajo C. Evaluation of efficacy and tolerance of a nighttime topical antioxidant containing resveratrol, baicalin, and vitamin e for treatment of mild to moderately photodamaged skin. J Drugs Dermatol. 2014 Dec;13(12):1467-72. PMID: 25607790.
26. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21261636/