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Bei welchen Nährstoffen bringen Liposomen die meisten Vorteile?
Mikronährstoffe

Bei welchen Nährstoffen bringen Liposomen die meisten Vorteile?

28.10.19
Bei welchen Nährstoffen bringen Liposomen die meisten Vorteile?

Liposomen tragen Nährstoffe

Liposomen sind nanogroße Sphären aus Phospholipiden (bei uns aus Sonnenblumen). Bereits seit Jahrzehnten in der Pharmazie eingesetzt, sorgen sie für eine gezieltere und vollständigere Wirkstoffaufnahme. Liposomale Nahrungsergänzungsmittel (NEMs) dagegen sind realtiv neu. Du fragst Dich vielleicht, was genau sie besser können als andere NEMs.

Vor allem diese drei Dinge sind anders:

Schutz der Wirkstoffe: Die raue Umgebung des Magens kann einige Wirkstoffe schädigen. Die Verkapselung in Liposomen schützt die Wirkstoffe im Verdauungssystem.

Maskieren: Phospholipide maskieren die Wirkstoffe, sodass größere Mengen aufgenommen werden können und der selektiven Kraft des Dünndarms entgehen. Osmotische (wasserziehende) Nebenwirkungen einiger hochdosierter Vitamine und Mineralien können so verringert werden.

Absorption: Liposomen werden an der Darmwand bevorzugt aufgenommen, da sie ebenso wie unsere Zellmembranen aus Phospholipiden bestehen. Über die normale Fettaufnahme gelangen die Aktivstoffe zusammen mit den Fetten direkt in die Enterozyten (Darmzellen). Und von dort über das lymphatische System ins Blut. Der Weg über die Leber kann so ausgespart werden, was dafür sorgt, dass ein direktes Ausschleusen oder Inaktivieren verhindert wird[1].

 

Bei welchen Stoffen bringen Liposomen die meisten Vorteile und warum?

Liposomen und hochdosiertes Vitamin C

Vitamin C ist ein wasserlöslicher Nährstoff, der tragende Rollen in der Kollagen-Synthese, dem Energiestoffwechsel und dem Immunsystem spielt. Als Antioxidans bekämpft es zellulären Stress. Aufgrund der Wasserlöslichkeit kann überschüssiges Vitamin (> 1000 mg) relativ einfach wieder ausgeschieden werden.

Eine solche „Überdosierung“ von Vitamin C kommt zustande, weil die Aufnahme im Darm ein sehr kontrollierter Prozess ist. Denn Vitamin C-Transporter schleusen ihre Fracht aktiv auf die Innenseite des Darms. Ist die Konzentration zu hoch, kommen die Transporter nicht hinterher und das Vitamin wird ausgeschwemmt bevor es aufgenommen werden kann.

An sich ist Vitamin C auch in sehr hohen Konzentrationen weitestgehend harmlos[2]. Häufige Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit Vitamin C-Einnahme stehen, sind eine Folge von nicht aufgenommenem Vitamin C im Darm. Man spricht vom osmotischen Effekt: Da Vitamin C aus Nahrungsergänzungsmitteln oft zu hoch konzentriert vorliegt, muss es verdünnt werden. Dies geschieht, indem Wasser umverteilt wird. Es kommt zu osmotisch bedingtem Durchfall.

Andere Absorptionsnebenwirkungen sind Übelkeit oder Krämpfe. Es zeigen sich ähnliche Symptome, wie bei einer Laktoseintoleranz, die auf dem gleichen Prinzip basiert[3].

Generell werden für Erwachsene über 19 Jahren 2000 mg Vitamin C pro Tag über längere Zeit als sicher betrachtet[4]. Gemeint ist die Menge aus Nahrung und Nahrungsergänzungsmitteln zusammen. Nehmen gesunde Menschen allerdings mehr über einen längeren Zeitraum zu sich, kann es zu Nebenwirkungen kommen.

Liposomen können Abhilfe schaffen, da hier nicht der Aufnahmemechanismus des Vitamin Cs entscheidend ist (aktiv), sondern die Aufnahme der Phospholipide (passiv), in denen das Vitamin C enthalten ist.

Normalerweise reduziert sich ab einer Dosis von 1000 mg die Aufnahme um 50 %[5].

 

Zwei Vorteile durch Liposomales Vitamin C

  1. Besonders kranke Menschen, bei denen Vitamin C als Therapie oder Komplementärtherapie eingesetzt wird, können hohe Dosen non-intravenös einnehmen. Hoch konzentrierte Supplemente gehen endlich nicht mehr durch verminderte Bioverfügbarkeit verloren.
  2. Die osmotischen Nebenwirkungen werden umgangen.

 

Magnesium-Nebenwirkungen minimiert durch Liposomen

Bei Magnesium ist es ähnlich wie bei Vitamin C, das lebenswichtige Mineral stellt in hohen Dosierungen kein großes Gesundheitsrisiko dar. Warum? Weil ein Überschuss von den Nieren über den Urin ausgeschieden wird.

Generell sorgt das Mineral Magnesium als Cofaktor vieler Enzyme für den reibungslosen Ablauf unseres Stoffwechsels.

Magnesiummangel ist selten. Allerdings gibt es einen Zustand unzureichender Magnesiumzufuhr, der nicht vernachlässigt werden sollte. Entzündliche Darmerkrankungen können die Aufnahme von Magnesium behindern. Ältere Menschen können außerdem leicht eine Magnesiumimbalance entwickeln, da sie es schlechter aufnehmen und leichter ausscheiden.

Längere Aufnahme von zu wenig Magnesium kann verschiedene Krankheiten begünstigen, darunter: Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes und Migräne[5].

Die empfohlene Einnahmemenge liegt bei 375 mg pro Tag bei Erwachsenen. Die oberste sichere, zusätzliche Einnahmemenge durch NEMs liegt bei 350 mg bei gesunden Erwachsenen[6].

Die Aufnahme von Magnesium als Nahrungsergänzung steht mehreren Problemen gegenüber.

Denn solche hohen Konzentrationen sind osmotisch aktiv, da nicht alles schnell genug durch die primären Transporter in der Darmwand aufgenommen werden kann. Wasser wird angezogen, es kommt zu Durchfall.

Bei Magnesiumeinnahme wird daher oft empfohlen, die Dosis in kleinere aufzuteilen und mehrmals am Tag einzunehmen. Magnesiumcarbonat, -chlorid, -gluconat und –oxid verursachen am häufigsten Darmprobleme[7].

Generell gilt außerdem, dass je nach Magnesium-Art bloß 35-55%[8] aufgenommen werden. Wird die Menge ideal aufgeteilt oder mit Mahlzeiten kombiniert, kann sich dieser Wert noch nach oben verbessern. Bei zu viel Magnesium, wird ein geringerer Anteil aufgenommen.

 

Vier Vorteile durch Liposomales Magnesium

  1. Der prozentual niedrige Anteil aufgenommenen Magnesiums kann ausgebaut werden, da der spezifische Mechanismus nicht genutzt wird. 
  2. Die Notwendigkeit, die Magnesiumgabe über den ganzen Tag zu verteilen, wird umgangen. Magnesium muss nicht mehr primär aktiv aufgenommen werden. Es kann mithilfe der passiven Fettabsorption über die Darmbarriere geschleust werden.
  3. Die osmotischen Nebenwirkungen werden umgangen.
  4. Verminderte Aufnahme bei entzündlichen Darmerkrankungen oder älteren Menschen kann verbessert werden.

 

Polyphenole liposomal endlich aufgenommen

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe. Das bedeutet, sie sind nicht für das Überleben der Pflanzenzelle, sondern für das der gesamten Pflanze zuständig. Sie sind antioxidativ, haben meist Farbigkeit oder Geruch, schützen vor UV-Strahlung oder Krankheitserregern.

Großartig! Denn Menschen sind ebenfalls mit Umweltstress konfrontiert. Und einige sekundäre Pflanzenstoffe bekämpfen so grundlegende Bedrohungen, dass sie auch Deinem Körper helfen können.

Ihr größtes Problem: Ihre schlechte Wasserlöslichkeit führt zu schlechter Aufnahme. Stoffe wie Curcumin werden auch schnell aus dem Körper eliminiert und wieder ausgeschieden[9].

 

Drei Vorteile durch Liposomale Polyphenole

  1. Die Polyphenole (Pflanzenstoffe, wie Curcumin) können im lipophilen Teil der Liposomen besser gelöst werden. Sie gelangen nicht als unlösliche Masse in den Darm.
  2. Sie werden in hoher Konzentration ins Körperinnere geschleust.
  3. Liposomen erhöhen den Weitertransport über das lymphatische System. Die erste Leberpassage wird hinausgezögert und eine Eliminierung somit auch.

 

 

Phospholipide der Liposomen - gesund?

Phospholipide (PLs) sind wasser- und gleichzeitig fettlösliche Moleküle, die in allen pflanzlichen und tierischen Zellmembranen vorkommen, hier bilden sie Doppelschichten. Bei ActiNovo handelt es sich um pflanzliche Lipide aus Sonnenblumen, die ungesättigte Fettsäureketten enthalten.

Generell bestehen PLs aus Phosphat und Fettsäuren, diese können verschieden sein: ungesättigt oder gesättigt, pro- oder antientzündlich (Omega-3 oder -6). Deshalb ist der Effekt auf den Körper und die Gesundheit auch sehr verschieden.

All das kann dadurch erklärt werden, dass die Fettsäuren der Phospholipide aus der Nahrung in Zellmembranen unseres Körpers integriert werden können. Dabei wird auch das Membranprofil von Zellen verändert, das in Krankheiten eine Rolle spielen kann, z.B. wenn Immunzellen oder Krebszellen verändert werden.

Die Mikroumgebung der Membran ändert sich, Membranproteine und Sekundäre Signale können davon beeinflusst werden. Je nachdem um welche Fettsäuren es sich handelt, fällt der Endeffekt unterschiedlich aus.

Als NEMs werden Phospholipide teilweise auch einzeln eingenommen.

 

Fazit: 

Liposomen verbessern die Aufnahme einiger wichtiger Mikronährstoffe!

Ob unlöslich, zu sperrig oder limitiert im Aufnahmemechanismus, Liposomen können vor allem bei höher dosierten Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe schaffen.

Gerade wenn es gilt:

  • einen bereits Symptome zeigenden Mangel auszugleichen
  • im Alter einer eingeschränkten Aufnahme entgegen zu wirken
  • das volle Potenzial sekundärer Pflanzenstoffe zu nutzen
  • oder Nährstoffe als Komplementärmedizin einzusetzen

..., sind Liposomale Nahrungsergänzungsmittel ein Schritt in die richtige Richtung. Zumal das Werkzeug Phospholipid selbst gesundheitliche Vorteile bringt.

 

 

[1] Hyeongmin Kim, Yeongseok Kim, Jaehwi Lee, Liposomal formulations for enhanced lymphatic drug delivery,

Asian Journal of Pharmaceutical Sciences, Volume 8, Issue 2, 2013, Pages 96-103, ISSN 1818-0876, https://doi.org/10.1016/j.ajps.2013.07.012.

[2] Institute of Medicine. Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Vitamin C, Vitamin E, Selenium, and Carotenoids. Washington, DC: National Academy Press, 2000.

[3] https://ods.od.nih.gov/factsheets/vitaminc-Health%20Professional/#en8

[4] https://ods.od.nih.gov/factsheets/vitaminc-Health%20Professional/#h8

[5] Jacob RA, Sotoudeh G. Vitamin C function and status in chronic disease. Nutr Clin Care 2002;5:66-74.

[6] https://ods.od.nih.gov/factsheets/Magnesium-HealthProfessional/#h8

[7] Ranade VV, Somberg JC. Bioavailability and pharmacokinetics of magnesium after administration of magnesium salts to humans. Am J Ther 2001;8:345-57. 

[8] Schmidt, Dr. med. Edmund, Schmidt, Nathalie Leitfaden Mikronährstoffe. 248-255 Urban & Fischer Verlag; München, Februar 2000.

[9] ESCOP Monographs. Curcumae longae rhizoma. 2. Auflage, Thieme-Verlag 2003:107-16.

X Katharina Hoffmann

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