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L-Carnitin im Überblick – Der Trainingspartner für den Spitzensport


 

Blut, Schweiß und Tränen: im Spitzensport gehen die Athleten bis ans absolute Limit, um Höchstleistungen zu erzielen. Neben dem Traum, der Beste der Welt zu sein, geht es hier gerade im Fußball auch um eine Menge Geld. Weshalb manche auch nicht vor der Einnahme von Dopingmitteln zurückschrecken. Doch die Angst davor erwischt zu werden, hält viele auch davon ab!

„Doping geht auch legal“
wird nun von manchen Sportmedizinern behauptet, aber ist da wirklich etwas dran?

Ein körpereigener Stoff wird hierbei immer wieder genannt: L-Carnitin. Dieser wurde erstmals 1980 während der Olympiade von italienischen Ausdauerathleten eingenommen, die in diesem Jahr überraschend viele Medaillen gewannen. Im Jahre 1982 wurde L-Carnitin bei der Fußball-WM in Spanien von der italienischen Nationalmannschaft eingesetzt, die bei dem Sportwettkampf als Weltmeister hervorging und zudem die niedrigste Verletzungsrate aller Mannschaften des Turniers aufwies. Als diese Information bekannt geworden ist, wurde Carnitin in den 1980er- und 1990er-Jahren von vielen Spitzensportlern genutzt, die diesen Geheimtipp jedoch nicht in die Öffentlichkeit trugen.

Da L-Carnitin nicht als Dopingmittel gelistet ist, bleibt es ein beliebtes Mittel, um sich im Sport einen legalen Vorteil zu verschaffen. Bis in die 1980er Jahre war Carnitin für normale Menschen kaum bezahlbar, heutzutage kann durch optimierte Herstellungsverfahren eine hohe und gleichbleibende Qualität zu einem angemessenen Preis gewährleistet werden. Darum ist es jetzt auch für Sportler, die in ihrer Aktivität mehr als nur ein bloßes Hobby sehen und weder ein riesiges Budget noch ein Team von Spezialisten im Rücken haben erschwinglich [1].

Was ist L-Carnitin?

Das natürliche Dipeptid Carnitin zählt zu den Vitaminoiden (vitaminähnliche Verbindungen, die der Körper selbst bilden kann) und wird aus den Aminosäuren Methionin und Lysin in Leber und Nieren gebildet. Auch die meisten Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen tragen die Substanz in sich.

Carnitin wurde 1905 in Rindfleisch entdeckt und bekam im Jahr 1952 die Bezeichnung Vitamin BT, welche heute jedoch nicht mehr gebräuchlich ist. Neben seiner Anwendung im Leistungssport wird es in der Komplementärmedizin bei einigen Krankheiten, wie Nierenleiden oder bei bestimmten Krebsarten eingesetzt. Carnitin dient als Transportmolekül, ist unabdingbar für unsere Fettverbrennung und ist auch am Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Eiweißen beteiligt. Für den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten aus den Zellen ist der Stoff ebenfalls unerlässlich. Außerdem nimmt es Einfluss auf die Regulierung von Entzündungen und den Schutz vor freien Radikalen.

Carnitin ist also ein wahres Multitalent. Obwohl die Substanz zum geringen Teil auch in Pflanzen vorkommt, verrät der Name schon, worin sie am meisten enthalten ist. Carnitin wurde aus Carnis, dem lateinischen Wort für Fleisch abgeleitet. Vor allem rotes Fleisch von Schaf und Lamm und auch die Muttermilch weisen einen erhöhten Carnitingehalt auf. Daher liegt die Deckung des Carnitinbedarfs durch die Nahrung bei Veganern im Schnitt nur bei ca. 3% bis 10%. Der Rest muss vom Körper unter Verbrauch der Co-Faktoren Vitamin C, Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin B12 und Eisen selbst synthetisiert werden [2]. Insgesamt enthält unser Körper zwischen 20 und 25 Gramm Carnitin. In Geweben mit einem hohen Fettsäuremetabolismus ist der Anteil besonders hoch. In unserer Herz- und Skelettmuskulatur sind 98 % der Reserven gespeichert. In Ausnahmesituationen mit erhöhtem Verlust von Carnitin kann der Bedarf sogar die Biosynthesekapazität übersteigen. So erhalten Menschen mit bestimmten Krankheiten, wie z.B. Dialysepatienten als Teil ihrer Behandlung zusätzliches Carnitin, da ihre Verluste daran die Neubildung übersteigen. Auch Diabetes oder Leberzirrhose können einen Carnitin-Mangel begünstigen [3].

Die vielfältigen Aufgaben von Carnitin

Carnitin und die Fettverbrennung

Carnitin ist ein unabdingbarer Bestandteil für die Fettverbrennung im Körper, denn es ist an der sogenannten β-Oxidation (Oxidation von Fettsäuren) beteiligt. Hierbei dient das Carnitin als Bio-Carrier, indem es den langkettigen Fettsäuren erst ermöglicht in die Mitochondrien (Kraftwerke unserer Zellen) zu gelangen, um dann als Energie in Form von ATP umgesetzt zu werden. ATP ist der universale Energieträger unserer Zellen, der unserem Körper 90-95% der benötigten Energie liefert [4].

Forscher versuchen noch eindeutig zu klären, ob und bei wem zusätzlich zugeführtes Carnitin wirklich bei der Fettverbrennung hilft. Eine Studie mit übergewichtigen Probanden lieferte dazu erste Hinweise. Darin konnte eine signifikante Steigerung der Fettverbrennung erzielt werden, während die Proteinsynthese- und -abbauraten unverändert blieben [5]. Kein Wunder, dass Carnitin oft ins Gespräch gebracht wird, wenn das Ziel der Verlust von Fett ohne den Abbau von Muskelmasse ist.

Carnitin-Kohlenhydratstoffwechsel

 Carnitin und der Kohlenhydratstoffwechsel

Auch wenn Carnitin vor allem für seine Wirkung auf den Fettstoffwechsel bekannt ist, nimmt es auch einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf unseren Kohlenhydratstoffwechsel.

Kurz gesagt: Carnitin ist notwendig, damit Enzyme, die für den Zucker- und Eiweiß- Stoffwechsel benötigt werden, in ausreichender Menge im Körper verfügbar sind. Außerdem stimuliert die Substanz die Verbrennung von Zucker, indem es ein Enzym herabsetzt, welches die Glucose-Verbrennung reduziert. Abfallprodukte, die den Zuckerstoffwechsel stören, werden ebenfalls durch die Beteiligung von Carnitin beseitigt.

Für alle, die auch an der Biochemie interessiert sind:

Unter anderem reguliert Carnitin auch die Verfügbarkeit des freien Coenzyms A. Dieses ist nicht nur am Fettstoffwechsel, sondern auch am Zucker- und Proteinstoffwechsel beteiligt. Es fungiert als Puffersubstanz, da es durch das carnitinabhängige Enzym Carnitintransferase den Acetyl-CoA-Spiegel senkt, indem es wieder zu Coenzym A regeneriert wird. Dieser Prozess ist ebenfalls für den Kohlenhydratstoffwechsel wichtig, weil Acetyl-CoA die Einschleusung von Pyruvat in den Citratzyklus hemmt. Pyruvat ist fester Bestandteil der Glycolyse (Abbau von Zucker zur Energiegewinnung). Somit wird die Energiegewinnung aus Zucker beeinträchtigt, wenn wenig Coenzym A und zu viel Acetyl-CoA vorhanden sind. Darum ist für einen optimalen Kohlenhydratstoffwechsel auch eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin notwendig [6,7].

Die Aufgabe von L-Carnitin für die Entgiftung

Viele Produkte, die eine entgiftende Wirkung versprechen, verfolgen zwar oft einen guten Ansatz, liefern aber keinen eindeutigen Beweis, inwiefern sie wirklich zur Entgiftung beitragen. Das ein ausreichender Carnitinspiegel notwendig ist, um in der mitochondrialen Entgiftung bestimmte Stoffe loswerden zu können ist längst biochemisch belegt. Als unabdingbares Carrier Molekül befördert es nicht nur langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien, es befördert auch unerwünschte Stoffwechselprodukte aus den Zellen hinaus. Bei einer unzureichenden Versorgung können sich die Abfallprodukte in den Mitochondrien akkumulieren. Dadurch kann unter anderem die Wirkung von Insulin (Aufnahme von Glucose/Zucker durch das Blut in die Zellen) sowie die Aktivität wichtiger Enzyme, die an zellulären Energiestoffwechseln (Citratzyklus) mitwirken, beeinträchtigt werden. Auch an der Entgiftung bestimmter Medikamente wie Valproinsäure ist Carnitin beteiligt [8].

Kann zusätzliches Carnitin nun wirklich Sinn machen? Um diese Frage zu klären, werfen wir einen Blick auf einige vielversprechende Studien.

Studie beweist: Carnitin für unsere Muskulatur

Eine Crossover-Studie untersuchte den Einfluss von L-Carnitin-L-Tartrat (L-Carnitin an Weinsäure gebunden) auf die Zerstörung des Muskelgewebes nach starker Belastung durch Kniebeugen. Hierbei nahmen 10 widerstandstrainierte Männer drei Wochen lang ein Placebo oder ein Supplement (2 g L-Carnitin/Tag) zu sich. Alle Männer führten ein festgelegtes Kniebeugen-Protokoll aus 5 Sätzen und 15-20 Wiederholungen aus. Das Ausmaß der Muskelverletzung, welches mittels MRT-Scans ermittelt wurde, betrug bei der Carnitin-Gruppe nur 41 bis 45 % von dem, was bei der Placebogruppe festgestellt wurde. Diese Daten deuten darauf hin, dass eine Carnitin-Supplementierung die Erholung der Muskulatur nach Übungen mit großer Anstrengung und hoher Wiederholungszahl wirksam unterstützen kann [9].

Eine placebokontrollierte Doppelblindstudie liefert einen möglichen Erklärungsansatz, auf welche Effekte die Ergebnisse der vorherigen Studie zurückzuführen sind. Hier wurde die Auswirkung einer Supplementierung mit Carnitin-Tartrat auf Marker der Leistungsfähigkeit und der Erholung von körperlicher Anstrengung bei Männern und Frauen mittleren Alters untersucht. An der Studie nahmen jeweils 9 aktive und gesunde Männer (zwischen 40 und 50 Jahren) und Frauen (zwischen 46 und 56 Jahren) teil. Die Hälfte der Probanden bekam 2 Gramm L-Carnitin, der Rest der Testgruppe ein Placebo. Nach 3-wöchiger Einnahme führte jeder Teilnehmer eine akute Widerstandsübung mit 4 Sätzen von 15 Wiederholungen Kniebeugen/Beinpressen (bei 50 % des Maximums bei einer Wiederholung) durch und setzte die Supplementierung während der Erholungsphase fort. Die Blutproben wurden vor, während und nach den Widerstandstrainings sowie auch während der vier Erholungstage entnommen.

Ergebnis: Die Carnitin Gruppe wies im Vergleich zur Placebogruppe eine signifikante Verringerung der biochemischen Marker, für durch das Training hervorgerufene Gewebeschäden, die Bildung freier Radikale (Malondialdehyd), den Abbau von Muskelgewebe (Myoglobin, Kreatinkinase) und den Purinstoffwechsels (d.h. Hypoxanthin, Xanthinoxidase) sowie von Muskelkater auf. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Carnitin-Supplementierung Gewebeschäden nach dem Training verringern und die Prozesse der Reparatur und des Umbaus von Muskelgewebe optimieren kann [10].

Carnitin-trainingspartner-vorteile

Carnitin für die Aufrechterhaltung des Körpergewichts bei Krankheit

Der Verlust von Skelettmuskelmasse, auch als Muskelschwund oder Muskelatrophie bekannt, ist ein häufiges Symptom verschiedener chronischer Krankheiten wie bei Krebs und Infektionskrankheiten, deren negativen Auswirkungen unsere Lebensqualität enorm mindern. Es hat sich gezeigt, dass eine L-Carnitin-Supplementierung antikatabole (d.h. den Muskelabbau verhindernde) Effekte bei Patienten mit chronischen Krankheiten auslöst.

Aus einer Übersichtsarbeit, die Ergebnisse von klinischen Studien und Tierstudien mit der Supplementierung von L-Carnitin zusammenfasst, geht hervor, dass eine L-Carnitin-Supplementierung unter pathologischen Bedingungen, das heißt im Krankheitszustand, zu einer verbesserten Stickstoffbilanz (Marker für Eiweißstoffwechsel) führt. Als Erklärungsansatz kommen die Erhöhung der Proteinsynthese oder die Verringerung des Proteinabbaus sowie die Hemmung von Apoptose (programmierter Zelltod) und/oder einer Aufhebung von Entzündungsprozessen in Frage [11]. Um zu klären, was nun der entscheidende Faktor für den Wirkmechanismus ist, wird allerdings noch mehr Forschung benötigt.

Hierzu gibt es bereits eine vielversprechende randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudie von 152 Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Darin wurde untersucht, ob L-Carnitin bei Kachexie (Verlust von mehr als 10 % des Körpergewichts) helfen kann. Über 12 Wochen lang wurde einer Gruppe 4 Gramm L-Carnitin (4 g) oral verabreicht, die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Zu Studienbeginn meldeten die Patienten einen mittleren Gewichtsverlust von durchschnittlich 12 kg. Während der Behandlung stieg der Body-Mass-Index der L-Carnitin-Gruppe um durchschnittlich 3,4%, während er bei der Placebogruppe im Durchschnitt um ca. 1,5% abnahm. Außerdem verbesserte sich der Ernährungszustand (Körperzellmasse, Körperfett) und die Lebensqualitätsparameter unter L-Carnitin. Diese Daten deuten darauf hin, dass Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs möglicherweise einen klinisch relevanten Nutzen aus der oralen Supplementierung von L-Carnitin ziehen können [12].

Wer sollte Carnitin einnehmen, um einem Mangel vorzubeugen?

Ein gesunder Mensch mit einer normalen Ernährung, der keine körperlichen Höchstleistungen erzielen muss, braucht in der Regel keine Sorgen zu haben, dass er in einen Carnitinmangel gerät. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass eine Supplementierung auch bei Gesunden dazu beitragen kann, einen Vorteil für die Muskelregeneration bei starker sportlicher Betätigung zu liefern.

Wenn der Stoffwechsel durch chronische Krankheiten in einen katabolen (abbauenden) Zustand gelangt, können durch eine vermehrte Ausscheidung von schlecht verwertbaren sauren Stoffwechselzwischenprodukten und einem gesteigerten Muskelabbau die körpereigenen Carnitin-Speicher entleert werden [13].

Es hat sich gezeigt, dass der Spiegel von Carnitin im Gewebe ähnlich wie bei Q10, Glutathion und bei anderen körpereigenen Stoffen mit zunehmenden Alter drastisch zurückgeht [14]. Vermutlich ist auch hier, wie bei Glutathion [15], der Rückgang der körpereigenen Synthese ganz individuell. Darum profitieren alle Menschen auch unterschiedlich stark von einer externen Zufuhr von diesen körpereigenen Stoffen.

Risikogruppen

Bei einem gesunden Menschen, kann L-Carnitin in den Nieren hoch effizient über die Nierenkanäle transportiert werden. Die Rückresorption liegt in der Regel bei über 98 %. Durch diesen Mechanismus bleiben die körpereigenen L-Carnitin-Speicher gut gefüllt. Ist die Rückresorption jedoch durch eine Nierenerkrankung eingeschränkt oder durch Substanzen, wie bestimmt Arzneimittel, beeinträchtigt, können die körpereigenen Vorräte durch eine erhöhte Ausscheidung über den Urin schnell ausgeschöpft sein [16]. Aus diesen Grund ist es üblich, Patienten, die durch Nierenversagen eine Dialyse bekommen, zusätzlich L-Carnitin zu geben, da die Aufnahme durch die Eigensynthese und die Nahrung nicht ausreichen, um die Verluste auszugleichen.

Es gibt noch weitere Faktoren, die die Rückresorption von Carnitin über die Nierenkanäle hemmen und dessen Ausscheidung erhöhen können. Dazu zählen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, metabolischer Stress nach größeren Verletzungen und Operationen, schwere Verbrennungen und Infektionen durch Viren, Pilze oder Bakterien. Auch starke körperliche Belastungen durch körperliche Arbeit oder Leistungssport und bestimmte Medikamente können das herbeiführen. So kann über die Zeit ein Carnitinmangel in Organen und Geweben entstehen [17,18,19,20].

Die Folgen eines Carnitinmangels

Bei den meisten Mängeln von essenziellen Nährstoffen sind Müdigkeit und Schlappheit die Symptome. Jedoch gibt es zum Beispiel bei Zinkmangel weitere typische Symptome wie brüchige Nägel mit weißen Flecken und Rillen sowie sprödes Haar. Das ist auch bei einem Mangel an Carnitin der Fall! Durch einen verlangsamten muskulären Stoffwechsel sind Muskelschwächen und Muskelschmerzen hier gängige Symptome. Bei einem ausgeprägten Mangel über einen längeren Zeitraum kann sogar eine Muskelnekrose (das irreversiblen Absterben von Muskelgewebe) und/oder eine Fettleber die Folge sein [21].

Supplementieren? Wenn ja, bitte richtig!

Als Nahrungsergänzung kann L-Carnitin also verschiedene Funktionen erfüllen. Allerdings gibt es mit herkömmlichen Präparaten verschiedene Probleme. Die Bioverfügbarkeit von L-Carnitin aus Nahrungsmitteln liegt vermutlich bei um die 75%, wobei die Carnitinmenge Einfluss auf die Bioverfügbarkeit nimmt. Die Bioverfügbarkeit von L-Carnitin aus Nahrungsergänzungsmitteln (im Bereich 1 bis 6 g) liegt allerdings lediglich zwischen 5-18%. Also gelangen im ungünstigsten Fall gerade mal 0,3 g bei 6 g Aufnahme in den Körper, bei größeren Mengen vermutlich noch weniger [22].

Neben der Tatsache, dass das Meiste dieser kostspieligen Verbindung gar nicht im Körper ankommt, gibt es einen weiteren großen Nachteil. L-Carnitin kann, egal ob als Steak oder in Form von Nahrungsergänzung, von bestimmten Darmbakterien in die giftige Substanz Trimethylamin umgewandelt werden. Diese wiederum kann in der Leber zu toxischem TMAO (Trimethylamin-N-Oxid) umgesetzt werden Das TMAO gelangt ins Blut, wo es die Bildung von Ablagerungen an den Blutgefäßwänden fördert, was wiederum das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigern kann [23]. Ein Burger (200g Hack) enthält gerade mal um die 100 mg an Carnitin [24]. Somit ist die Sorge, welche Folgen bei einer oralen Supplementierung (die in manchen Ausnahme Fällen bis zu 6 Gramm betragen kann!) entstehen können, durchaus berechtigt. Darum wird L-Carnitin von Ärzten und Heilpraktikern bevorzugt als Infusion gegeben, gerade wenn die Zufuhr von größeren Dosen notwendig ist. Deshalb macht es Sinn, im Falle von Carnitin, ganz auf die liposomale Technologie zu setzten! In Liposome verpackt, können bis zu 98% des Wirkstoffs aufgenommen werden, ohne auf eine Injektion zurückgreifen zu müssen. So werden mehrere Probleme umgangen, die bei der herkömmlichen Supplementierung auftreten können.

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Bei der Nahrungsergänzung sollte außerdem darauf geachtet werden, dass ausschließlich reines L-Carnitin verwendet wird, welches der natürlichen Form in unseren Körper entspricht. Von Billigprodukten, welche auch D-Carnitin enthalten, ist dringend abzuraten. D-Carnitin ist toxisch und kann den Membrantransport stören und sogar einen L-Carnitin Mangel begünstigen.

Somit wird das genaue Gegenteil erreicht, was mit einer L-Carnitin-Zufuhr erreicht werden soll und es entsteht mehr Schaden als Nutzen [25,26]. Darum verwenden wir bei ActiNovo ausschließlich die Marke Carnipure®, die von der Firma Lonza aus der Schweiz produziert wird. Unser Carnitin besitzt die höchsten Qualitätsstandards und beinhaltet ausschließlich 100% reines L-Carnitin. Das liposomale Produkt ist für Vegetarier, Veganer und Allergiker geeignet!

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