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Quercetin: Dein Retter in der Pollenzeit


 

Was ist Quercetin?

Quercetin ist ein Pflanzenstoff, der nachweislich dabei helfen kann, unangenehme Begleiterscheinungen der Saison wie Allergiesymptome zu lindern. Erfahre jetzt mehr über dieses starke Antioxidans.

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 Eigenschaften von Quercetin

Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der zur Gruppe der Flavonole, einer Gruppe der Bioflavonoide, gehört. Das Antioxidans kann bei der Behandlung und für die Vorbeugung zahlreicher Krankheiten wie Bluthochdruck, saisonaler Allergien und zur Stärkung des Immunsystems hilfreich sein.

Von unserem Körper selbst kann Quercetin allerdings nicht hergestellt werden.

Die antioxidativen Eigenschaften des Pflanzenstoffes dienen in der Natur dazu, sich vor schädlichen Umweltbedingungen wie z. B. gegen Fressfeinde, Schäden durch UV-Strahlung und anderen äußeren Einflüssen zu schützen.

Das gelbfarbene Antioxidans Quercetin ist im Pflanzenreich weit verbreitet. Man findet es in vielen Obst- und Gemüsesorten, für deren leuchtende Farben es mitverantwortlich ist.

Quercetin aus natürlichen Quellen

Unter den meist gebrauchten Lebensmitteln weisen Zwiebeln, Spargel, Äpfel, Heidelbeeren, Feigen, Grünkohl und Kakao besonders hohe Mengen an Quercetin auf [1].

Natürlich gibt es noch weitaus mehr quercetinhaltige Lebensmittel.

Die Menge der Substanz in den Lebensmitteln variiert je nach Erntezeitpunkt, Anbau und Frische und auch der Gehalt kann je nach Zubereitungsart unter-schiedlich stark verloren gehen.

Ob Du nun brätst, kochst oder backst: die unterschiedlichen Gartemperaturen können zu verschiedenen Verlusten von Quercetin führen.

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Lebensmittel mit Quercetin

Quercetinreiche Lebensmittel sind:

  • Äpfel mit Schale (3,6mg/100g)
  • Bohnen (4mg/100g)
  • Brunnenkresse (30 mg /100g)
  • Korianderblättern (über 40mg/100g)
  • Sauerampfer (über 80mg/100g)

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Hoher Quercetingehalt in Äpfeln

Der höchste Gehalt des Antioxidans befindet sich in den Obstschalen.

Wenn Du einen Apfel schälst, enthält er praktisch kein Quercetin mehr, da dieses hauptsächlich in der Schale sitzt. Darüber hinaus wirkt sich eine lange Lagerung von Obst oder Gemüse ebenfalls negativ auf den Gehalt aus. Auch Bohnen weisen große Mengen an Quercetin auf.

Aufnahme von Quercetin

Aufgrund der schlechten Bioverfügbarkeit (5,3%) kann unser Körper nur wenig Quercetin aus der Nahrung aufnehmen.

Faktoren wie Erhitzung, Fettzusatz und Frische der Lebensmittel können die Absorption zusätzlich beeinflussen.

Die Menge an Quercetin in Lebensmitteln variiert selbst bei gleichartigen Lebensmitteln, da der Anbau einen enormen Einfluss auf den Gehalt der Substanz hat. Daher weiß niemand genau, wieviel des Pflanzenstoffs wirklich mit der Nahrung aufgenommen wird.

Die meisten Menschen essen zudem nicht genug Obst und Gemüse, um dadurch einen ausreichenden Gehalt an Quercetin in ihrem Körper garantieren zu können.

Für die in Studien erzielten Wirkungen ist schätzungsweise das 10- bis 60-fache der durchschnittlichen Aufnahme von Obst und Gemüse erforderlich. Um lediglich 250 mg Quercetin aus der Nahrung zu erhalten (ohne Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit) muss man 25 große Äpfel zu sich nehmen. Dabei ist nicht einmal klar, welche Menge des Wirkstoffs den Körper erreicht.

Quercetin-Aufnahme

 

Das kann Quercetin - Die positiven Effekte

1. Fänger freier Radikale

Quercetin ist eines der wichtigsten Antioxidantien in unserer Ernährung. Es ist in der Lage, verschiedene Arten von freien Radikalen abzufangen, das heißt die Partikel in unserem Körper, die oxidativen Stress, Entzündungen und Zelltod verursachen [2]. Außerdem hat es vielfältige Auswirkungen auf verschiedene Signalwege im Körper, durch die Entzündungsmarker gehemmt werden können.

Darüber hinaus kann die Substanz die Synthese von Glutathion (dem stärksten Antioxidans des Körpers) und antioxidativ wirkenden Enzymen erhöhen [3]. Wenn der Körper reichlich von der Substanz verwerten kann, ist er möglicher- weise zusätzlich vor Entzündungen sowie vor dem Absterben von Zellen geschützt. Zudem kann Quercetin den Körper bei der Produktion anderer hilfreicher antioxidativer Moleküle unterstützen.

2. Quercetin bei Allergien

Quercetin reduziert die Freisetzung von Substanzen, die für allergische Reaktionen verantwortlich sind. Insbesondere reduziert es die Freisetzung von Histamin. Dies ist das Molekül, das die Symptome der Allergien auslöst. So kann die Reduzierung der Menge dieses Moleküls die allergische Reaktion selbst verringern [4][5].

Quercetin reduziert allergische Reaktionen

Quercetin-gegen-Allergien

In einer japanischen Studie hemmte die Einnahme von Quercetin die durch Antigene (körperfremde Stoffe) stimulierte Histaminfreisetzung erheblich. Die Wirkung der Quercetin-Supplementierung war fast doppelt so stark wie die anderer herkömmlicher Medikamente gegen Heuschnupfen bei gleicher Konzentration [6].

Quercetin ist wahrscheinlich nicht nur als natürliches Medikament gegen Heuschnupfen, sondern auch gegen Nahrungsmittelallergien hilfreich.

Eine Studie mit Ratten, die auf Erdnüsse allergisch reagieren, zeigte, dass eine hohe Dosis der Substanz dazu beitrug, die Histaminwerte der Tiere deutlich zu senken. Dabei gab es beim Kontakt mit dem Allergen keine Probleme mit den Atemwegen, dem Blutdruck oder den Blutgefäßen [7].

Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen Quercetin und Haarausfall sowie Quercetin und Gewichtsverlust.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Dann wirf einen Blick in unseren Blogaritkel über Allegien.

3. Quercetin und rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist eine Erkrankung der Gelenke, die mit Entzündungen und Schmerzen verbunden ist.

Quercetin hat sowohl eine entzündungshemmende als auch eine schmerz-lindernde Wirkung. Es gibt verschiedene Mechanismen, die für diese Wirkung verantwortlich sind wie z. B. die Regulierung und Hemmung verschiedener Wege, welche die Entzündung verursachen. Einer davon ist die Hemmung von Entzündungsmarkern, den sogenannten Zytokinen.

Die Mechanismen, die für die schmerzlindernde Wirkung von Quercetin verantwortlich sind, sind noch nicht vollständig bekannt. Wahrscheinlich ist diese aber auch auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung von Quercetin zurückzuführen [8][9].

Eine Studie zeigte eine deutliche Wirksamkeit der Substanz gegen Entzündungen und Schmerzen bei rheumatoider Arthritis.

Die Verabreichung von Quercetin an eine Gruppe von Frauen, die an rheumatoider Arthritis erkrankt war, führte zu einer signifikanten Verbesserung der Morgensteifigkeit, der Schmerzen und der Empfindlichkeit der Gelenke sowie zu einer Verbesserung der körperlichen Funktionen. Auch die Werte des wichtigen Entzündungsmediators für rheumatoide Arthritis, TNF-alpha, gingen durch die Einnahme von Quercetin deutlich zurück [10].

4. Quercetin und Alzheimer

Aktuelle Forschungen legen nahe, dass Quercetin in hohen Dosen auch angstlösende und antidepressive Wirkungen haben kann.

Bei Mäusen konnte eine Quercetin-Supplementierung ein Molekül im Gehirn reduzieren, das gemeinhin mit Angst und Depression in Verbindung gebracht wird, den so genannten CRF (Corticotropin releasing factor).

Einige Forscher glauben, dass die angstlösenden und antidepressiven Wirkungen der Substanz auf der Verringerung des CRF beruhen [11].

In einem Experiment mit Ratten wurde festgestellt, dass das Antioxidans neben seiner angstlösenden Wirkung auch die kognitive Aktivität verbessern kann [12].

Neuere Studien deuten auch darauf hin, dass die Substanz zur Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit und anderer neurodegenerativer Erkrankungen beitragen kann. Somit kann Quercetin vermutlich auch einen positiven Einfluss auf die Gehirngesundheit nehmen.

Nicht alle Wirkmechanismen sind völlig klar, aber die Forscher gehen davon aus, dass die Wirkungen auf stark ausgeprägte antioxidative und entzündungs-hemmende Eigenschaften zurückzuführen sind [13][14].

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 5. Quercetin und Blutdruck

Quercetin kann den Bluthochdruck durch verschiedene Wirkmechanismen senken. Dazu gehören die Verringerung von oxidativem Stress, entzündungshemmenden Eigenschaften, eine positive Wirkung auf die Elastizität der Blutgefäße und die Verbesserung der von den Endothelzellen (innerste Zellschicht der Blutgefäße) gesteuerten Blutgefäßerweiterung.

Noch sind nicht alle Mechanismen des Zusammenhangs zwischen Quercetin und Blutdruck vollständig geklärt. Doch einigen Forschungsstudien zufolge kann eine Supplementierung einen wertvollen Beitrag zur Blutdruckkontrolle leisten [15][16][17].

Insbesondere konnte die Verabreichung von Quercetin den systolischen und diastolischen Blutdruck deutlich senken, wobei die besten Ergebnisse mit einer Dosis von 500 mg pro Tag erzielt wurden [18].

Der Vorteil ist auch, dass die Substanz den Blutdruck nur bei Menschen mit zu hohem Blutdruck signifikant senkt. So müssen Menschen mit gesundem Blutdruck keinen Abfall der Werte befürchten.

Neben seiner positiven Wirkung auf den Blutdruck kann Quercetin auch einen positiven Einfluss auf andere wichtige Faktoren der Arteriengesundheit haben wie die Senkung des Cholesterin- und Triglyceridspiegels [19].

6. Quercetin und Leistungssport

Das Antioxidans ist außerdem für Leistungssportler von großem Interesse.

Ein Forscherteam der University of South Carolina in Columbia (USA) hat eine Studie mit zwölf Probanden, die jeweils eine Woche lang zweimal täglich 500 mg Quercetin einnahmen, durchgeführt.

Die Probanden konnten durch die Einnahme ihre maximale Sauerstoff-aufnahme um 3,9 Prozent verbessern und die sogenannte „Zeit bis zur Erschöpfung” um 13,2 Prozent verlängern [20].

Exkurs: Quercetin und Schilddrüse

In Experimenten mit Mäusen hat Quercetin (wie auch andere sekundäre Pflanzenstoffe) das Enzym Deiodinase deutlich gehemmt. Dieses selen-abhängige Enzym wandelt das Hormon T4 in das aktive Schilddrüsenhormon T3 um. Eine Beeinträchtigung dieser Enzyme kann eine Schilddrüsenunterfunktion begünstigen.

Wer Quercetin einnehmen möchte, aber eine eingeschränkte Schild-drüsenfunktion hat, sollte vorher mit seinem Arzt darüber sprechen. Während der Einnahme sollten die Schilddrüsenwerte zudem kontinuierlich überwacht werden.

Quercetinspiegel

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Für die signifikante Wirkung von Quercetin ist in der Regel eine externe Supplementierung erforderlich [21].

Bei Dosierungen von 150 mg Quercetin pro Tag und mehr kann man einen Anstieg des Quercetinspiegels im Blut feststellen und es können erste positive Wirkungen auftreten.

Quercetin Nebenwirkungen

Es sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bei niedrigen Dosierungen der Supplementierung bekannt[22].

Geringe Bioverfügbarkeit in Pillen und Pulvern

Studien haben gezeigt, dass quercetinhaltige Pillen oder Pulver mit 5,3 % sehr gering bioverfügbar sind [23].

Wenn Du also die Menge an Quercetin in Deinem Körper erhöhen möchtest, empfehlen sich Produkte wie liposomale Formulierungen mit einer höheren Bioverfügbarkeit.

Die Lösung: Liposomales Quercetin

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Die liposomale Verkapselung ist der beste Weg, um das Antioxidans dort im Körper hinzubringen, wo es hingehört: in unseren Blutkreislauf. Bei der Aufnahme von Liposomen gelangt der Wirkstoff nicht in die Leber, wo er abgebaut werden könnte. So erreichen die verpackten Wirkstoffe direkt ihren Wirkort [24].

Dank der liposomalen Verpackung ist der Wirkstoff auch vor den Enzymen des Verdauungstraktes und vor der schädlichen Magensäure geschützt.

Die liposomale Technologie gewährleistet somit eine nahezu vollständige Aufnahme des Wirkstoffs.

Erfahre mehr über Antioxiantien

Du möchtest mehr über das Thema Antioxidantien erfahren? Dann wirf einen Blick in unseren Blog-Artikel über Antioxidantien.

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